2006-2007. Aus dem Leben der Gemeinde in Halle

20.Juni 2006. Neues Buch über christliche Kirchen und Gemeinden der Stadt Halle an der Saale.

Im Frühling des Jahres 2006, pünktlich zum 1200 Jahrestag der Stadt Halle an der Saale, erschien hier das Buch „Die Kirchen der Stadt Halle“ (von Peggy Grötschel, Mitteldeutscher Verlag, 2006). Unter anderem bietet dieser Band Informationen von der Hauskirche zum hl. Kreuz, der Russischen Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats. „Die Geschichte der christlichen Kirchen in Halle,“ meint die Autorin, „hat vor etwa 1200 Jahren, mit dem Aufbau dieser mitteldeutschen Stadt angefangen.“ Unter den letzten Kirchen, die hier vor dem Beginn des 21. Jahrhunderts errichtet wurden, zählt man hier auch die russisch – orthodoxe Hauskapelle und ihre Gemeinde.

Das ist schon die zweite Erscheinung dieser Art in Halle. Das erste Buch, wo auch die russisch-orthodoxe Hauskapelle zu Halle miterwähnt und ausführlich beschrieben wurde, erschien im Jahre 2001, ebenfalls in Halle (…Mitten in der Stadt, hrsg. D. Cyranka und Helmut Obst, Verlag der Franckeschen Stiftungen zu Halle, 2001).

22.-23. September 2006. Patronatsfest in der Gemeinde zu Halle.

Am 22. – 23. September feierte die orthodoxe Gemeinde zu Halle an der Saale ihr diesjähriges Patronatsfest, unter anderem mit einen Hauptgottesdienst (Göttliche Liturgie) in der Hauskapelle zum Hl. Kreuz, im Haus Nr. 24 der Franckeschen Stiftungen. Im Anschluss an der feierlichen Liturgie wurden alle Kirchgänger zum traditionellen Tee-/Kaffeetrinken eingeladen.

6.Januar 2007. Heiligabend in Halle/Saale.

Am Samstag, den 6. Januar, zum Heiligabend nach dem orthodoxen Kirchenkalender, zelebrierte der Erzpriester Alexej Tomjuk, der zuständige Gemeindepfarrer der orthodoxen Kirchengemeinde in Halle an der Saale, die Heilige Liturgie, zusammen mit zahlreichen Gläubigen aus Halle und der Umgebung. Die Liturgie zum Heiligabend wurde um 9:00 Uhr gefeiert.

Der Gottesdienst wurde in der Hl.-Kreuz-Hauskirche, im Haus Nr. 24 der Franckeschen Stiftungen gehalten. Während des Gottesdienstes wurde die Weihnachtsbotschaft von Seiner Heiligkeit, dem Patriarchen Aleksij II., an die Gesamtkirche verlesen.

Nach dem Weihnachtsgottesdienst versammelten sich viele Kirchgänger zum traditionellen Tee- Kaffeetrinken. Es wurden von den Gemeindekindern Weihnachtsgeschichten, Weihnachtslieder und Weihnachtsgedichte aufgeführt.

Zu Weihnachten sammelten die Gemeindemitglieder auch Spenden für Bedürftige in Russland.

1.Mai 2007 – Teilnahme am 3. Diözesantag.

Am 1. Mai reisten die Gemeindemitglieder aus Halle und Leipzig nach Magdeburg, wo sie am dritten Diözesen-Tag der Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche teilnahmen. Die Tagung fing an mit der Gründung der Allerheiligen-Kirche. Dann wurde von drei Bischöfen und zahlreicher Geistlichkeit und Diakonen die Liturgie unter Beteiligung von vielen Gläubigen zelebriert. Nach dem gemeinsamen Mittagessen bestand das Programm aus einem Konzert und einem Gespräch mit dem Erzbischof Feofan. An den Veranstaltungen nahmen etwa 30 Geistliche und 400 Gläubige aus vielen Gemeinden der Diözese in Deutschland teil.

1. September 2007. Jährliche Gemeindeversammlung in Halle.

Am 1. September wurde die jährliche Versammlung der orthodoxen Gemeinde in Halle durchgeführt. Die Versammlung wurde nach der Göttlichen Liturgie in den Räumlichkeiten neben der Hauskirche zum Hl.-Kreuz eröffnet. Während der Versammlung wurde die Gemeindearbeit bewertet und für Weiteres geplant.
Die Gemeinde in Halle untersteht der Diözese der Orthodoxen Kirche Russlands in Deutschland. Die Russische Kirche des Moskauer Patriarchats ist in Deutschland mit ca. 60 Gemeinden offiziell vertreten. Der Vorsteher der deutschen Diözese ist S.E. Erzbischof von Berlin Feofan (Galinski).

2003-2005. Aus dem Leben der Gemeinde in Halle

26.-27. September 2003. Fünfjähriges Bestehen der orthodoxen Gemeinde in Halle an der Saale.

Am 26. – 27. September, zum Festtag der Erhöhung des Hl. Kreuzes des Herrn, feiert die orthodoxe Gemeinde in Halle an der Saale ihr fünfjähriges Bestehen. Das Patronatsfest wird in der Hauskapelle zum Hl. Kreuz, im Haus Nr. 24 der Franckeschen Stiftungen, gefeiert. Die Göttliche Liturgie wird von S.E. Erzbischof Feofan von Berlin, im Beisein des Erzpriesters Georgij Antonjuk, des Dekans für den Kirchenkreis Ost, zusammen mit zahlreichen Gläubigen aus Halle und Umgebung zelebriert. Aus Leipzig kommt der leitende Gemeindevorsteher Priester Alexej Tomjuk. Der Gemeindechor singt unter der Leitung von Ludmila Luft. Im Anschluß an den Gottesdienst gibt der Gemeindechor ein kleines Konzert. Zu dem festlichen Anlaß wurden die Geistlichen und Mitglieder anderer Christlichen Kirchen von der Gemeinde eingeladen.

14. November 2003. „Russland-Tag“ in den Franckeschen Stiftungen zu Halle.

In diesem Jahr der Deutsch – Russischen Kulturbegegnungen veranstalteten die Franckeschen Stiftungen in Halle am Freitag, dem 14. November, einen „Russland -Tag“. Seit ihrer Gründung bestehen enge Verbindungen zwischen Halle und Russland. Es fand 1697 – 1698 der erste Russisch – Unterricht Deutschlands in Halle statt. Der Mediziner und Naturforscher Georg Wilhelm Steller nahm von hier aus an der Erforschung Sibiriens teil. Nach halleschem Vorbild ließ Zar Peter der Große (1709-1712) in Tobolsk (Sibirien) ein Waisenhaus errichten.

Am Freitag, 14. November 2003, um 18.00 Uhr hielt der Priester Alexej Tomjuk, von der Russischen Orthodoxen Gemeinde zu Halle, im Englischen Saal der Franckeschen Stiftungen, einen Vortrag. Der Vortrag zum Thema „Die aktuelle Lage der Rentner im Russland“, wobei es auf den allgemeinen Zustand der Altersvorsorge in Russland, aber auch auf den Beitrag, den die russische Orthodoxe Kirche zu leisten versucht, eingegangen wurde.

Anschließend fand eine Filmvorführung, aus der Reihe „Berlin – Moskau, 1950-2000“ der Kulturstiftung des Bundes in den Franckeschen Stiftungen statt. Gezeigt wurden russische und deutsche Filme der 80er Jahre.

8.Januar 2005. Orthodoxer Heiligabend 2005 in Halle.

„Für diese Hallenser ist heute erst Weihnachten“ Halle. Nein, diese Menschen haben Weihnachten nicht verschlafen. Die meisten Sachsen – Anhalter putzen heute ihr Christbäume ab. Für die Mitglieder der orthodoxen Gemeinde Halle beginnt das schönste Fest des Jahres erst.

70 Frauen, Männer und Kinder sind in der Gemeindeliste eingetragen. Für sie ist am 6. Januar Heiligabend. Der erste Stern am Himmel beendet ihr vierwöchige Advents- und (!) Fastenzeit (wie es zur Luthers Zeit übrigens auch bei uns anderen Christen üblich war). In der Heilig – Kreuz – Hauskirche in den Frankeschen Stiftungen verlass Gemeindepriester Alexej Tomjuk (40) den Gläubigen gestern die Weihnachtsbotschaft von Seiner Heiligkeit Patriarch Alexij II.

Ab heute wird ausgelassen gefeiert: „Nach dem Gottesdienst versammeln sich die Familien zum festlichen Essen“ – erzählt Alexej Tomjuk. „Es ist außerdem Tradition, die Nachbarn, Taufpaten, und Verwandten zur Weihnachtszeit zu besuchen.“

*Orthodoxe Christen feiern ihre Feste nach dem julianischen Kalender. Der hinkt dem im Westen gebräuchlichen gregorianischen Kalender um 13 Tage hinterher. (© Für diese Hallenser ist heute erst Weihnachten“ von Uwe Freitag, „Bild – Halle an der Saale“, 8.01.05)

17.-29. Juli 2005. Halle-Leipzig – Pilgerfahrt nach Estland.

Vom 17. bis 29. Juli 2005 reiste eine Gruppe von Gemeindemitgliedern der Leipziger Gedächtniskirche, sowie Mitglieder der Hl.-Kreuz-Kirche in Halle, nach Estland. Im Rahmen der sommerlichen Pilgerschaft besuchte die 10köpfige Gruppe das Mariä-Entschlafen-Nonnenkloster bei Kuremäe, in Estland. Am ersten Tag wurde die Gruppe von der Klostervorsteherin – der Äbtissin Warwara – empfangen. Die Gäste aus Deutschland verbrachten hier die ganze Woche, voller Gebet und Arbeit, zugunsten der Schwesterngemeinschaft. Am Morgen des letzten Tages der Reise besuchten die Pilger die Hauptstadt Estlands – Tallinn – um dortige Religions- und Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Hier wurde die Gruppe in der Hl. – Alexander Newskij – Kathedrale und in der Hl. Nikolaus Kirche von den beiden orthodoxen Gemeinden Tallinns brüderlich aufgenommen.

Das Mariä-Entschlafen-Nonnenkloster in Estland

Das Mariä-Entschlaffen-Nonnenkloster (auch als Pühtitza-Kloster bekannt), ist eines der Klöster der Orthodoxen Kirche Estlands, und befindet sich im Osten dieses baltischen Landes. Das Nonnenkloster selbst untersteht dem Patriarchen Alexij II., dem Oberhaupt der Russischen Orthodoxen Kirche. Schon fast tausend Jahre existiert das Mönchtum in der Russischen Kirche, die 1988 das 1000jährige Jubiläum ihres offiziellen Bestehens gefeiert hat. Das Pühtitza-Kloster ist relativ jung – es wurde 1891 gegründet, hat jedoch bereits seine festen Traditionen. Die Hauptkirche des Klosters – die Mariä-Entschlafen-Kathedrale – wurde im 1910 erbaut. Alle andere Kirchen und Häuser des Klosters sind ein hervorragendes Beispiel russischer Holzbaukunst. Dazu gehören die Hll. Symeon und Anna – Kirche (Refektorium, erbaut 1895), die Hll. Nikolaos und Arsenios des Großen – Kirche (Friedhofskapelle, erbaut 1885), die Hll. Johannes und Isydor – Kirche (Taufkapelle, erbaut 1895), und die Hll. Alexij und Warwara – Kirche (geweiht 1986). Auch in den Jahren der Glaubensverfolgung in der Sowjetunion (1917 – 1988) wurde das Kloster sehr populär, besonders in der Urlaubs- und Ferienzeit kommen viele Menschen es zu besuchen.

Über 150 Nonnen und Novizinnen leben derzeit im Kloster, und für sie alle ist die Klostervorsteherin – die Äbtissin Warwara – verantwortlich. Im Kloster geschieht nichts ohne den Segen der Äbtissin. Die Äbtissin Warwara (Valentina Trofimowa – so lautet der bürgerliche Name) kam vor 50 Jahren als 22-jährige in das Mariä-Entschlafen-Nonnenkloster, dessen Vorsteherin sie seit 1968 (also fast 40 Jahre) ist. Ihre Autorität ist uneingeschränkt und beruht nicht etwa auf der Prärogative der Macht, sondern auf Vertrauen. Die Äbtissin Warwara reguliert den Prozess der Besichtigung und des näheren Kennenlernens sehr exakt. Die stets gutmütige, sanfte und gastfreundliche Frau hat unablässig zu tun: Sie weist den Novizinnen im Laufe des Tages die verschiedenen Arbeiten an und spendet einer Pilgerin Trost, bespricht mit Arbeitern, die das Kloster sich kommen lässt Einzelheiten der Bautätigkeit, liest aufmerksam die Presse durch und empfängt Gäste. Laut einer uralten Tradition wird die Vorsteherin eines Frauenklosters liebevoll als Matuschka („Mütterchen“) angeredet, wobei sich diese Anrede nicht nur Nonnen und Geistliche bedienen, sondern auch alle Besucher. „Wir schließen uns nicht ab, “ – erzählt die Äbtissin selbst. „Wir beten für die ganze Welt, für ihr Wohlergehen. Wir lieben diese Welt, und widmen uns einem jeden, der unserer bedarf, bezeugen ihm unser Mitleid und helfen ihm. Unser Kloster ist durch seine schöpferische Tätigkeit fest im nationalen Boden verwurzelt. Wir entstammen dem Volk, und bleiben ein freilich auch nur sehr kleiner Teil von ihm. Es hat in der Geschichte unseres Vaterlandes kein betrübliches und kein freudiges Ereignis gegeben, das die Nonnen und Mönche nicht mit ihm geteilt hätten.“ © „Äbtissin Warwara“, Broschüre, Moskau, 1989.

Adresse des Klosters: Estland, 41201 Kuremäe, Illuka vald, Ida-Virumaa, Tel (372) 339 2124.

6.August 2005. Besuch Erzbischof Feofan in der Orthodoxen Gemeinde in Halle/Saale.

Am Samstag, den 6. August, bereisten Erzbischof Feofan, Hegumen Alexander und Protodiakon Vladimir die orthodoxe Gemeinde zu Ehren der Erhöhung des Kostbaren und Lebendigmachenden Kreuzes des Herrn zu Halle an der Saale. 2005 feiert die im Jahre 1998 gegründete Gemeinde den 5ten Jahrestag ihrer Hauskapelle. Nach der Göttlichen Liturgie in der Kirche vollzog Erzbischof Feofan, zusammen mit den Geistlichen, die Taufe eines Kindes in der Gemeindekapelle. Im Anschluss an dem Gottesdienst genossen alle die Gastfreundschaft der Gemeinde.

10.September 2005. 7te Gemeindeversammlung der orthodoxen Christen in Halle/Saale.

Am Samstag, den 10. September, wurde die 7te Versammlung der orthodoxen Christen der Stadt Halle/Saale durchgeführt. Die Versammlung wurde mit dem Gebet, nach der Göttlichen Liturgie eröffnet. Es standen Berichte und Bewertungen verschiedener Bereiche des Kirchlichen Lebens insgesamt an, sowie die Aktivitäten der Gemeinde zu Halle/Saale, auch einige Entscheidungen wurden getroffen.

Die Gemeinde zu Halle steht unter dem Schutz des Hl. Kreuzes und heißt „Hl. Kreuz-Gemeinde“, sie untersteht der Diözese der Orthodoxen Kirche Russlands in Deutschland. Der Vorsteher der deutschen Diözese ist S.E. Erzbischof von Berlin Feofan (Galinski). Zur Zeit versammeln sich die orthodoxen Christen für den Gottesdienst und Religionsunterricht in der Moritzkirche zu Halle, im Stadtzentrum. In der Gemeindeliste sind ca. 70 Mitglieder verschiedener Nationalitäten eingetragen und werden vom Gemeindevorsteher Erzpriester Alexej Tomjuk betreut. Die erste Versammlung der orthodoxen Christen der Stadt Halle/Saale wurde am 5. Juni 1999 durchgeführt.

30.September – 1. Oktober 2005. Patronatsfest in der Gemeinde in Halle.

Am 30. September und 1. Oktober feierte die orthodoxe Gemeinde zu Halle an der Saale ihr jährliches Patronatsfest. Zum Hauptgottesdienst (Göttliche Liturgie) in der Hauskapelle zum Hl. Kreuz, im Haus Nr. 24 der Franckeschen Stiftungen kam S.E. Erzbischof Feofan von Berlin, der Erzpriester Georgij Antonjuk, Dekan für den Kirchenkreis Ost und Protodiakon Vitalij Sadakov. Im Anschluss an der Liturgie genossen alle Anwesenden die Gastfreundschaft der Gemeinde.

2000-2002. Aus dem Leben der Gemeinde in Halle

11.Februar 2000. Veröffentlichung eines Artikels über russ.- orthodox. Gemeinde in Halle: „Neue orthodoxe Hauskirche des Kreuzes wird eingeweiht“, Halle/Saale, „Mitteldeutsche Zeitung“, 11.2.2000 / hpo).

11.Februar 2000. Veröffentlichung eines Artikels über russ.- orthodox. Gemeinde in Halle: „11.02.2000 Einweihung der Kirche zur Kreuzeserhöhung in Halle Saale“, (Stimme 1/2000, S. 15).

11. Februar 2000. Veröffentlichung eines Artikels über russ.- orthodox. Gemeinde in Halle:. „Hauskirche zum hl. Kreuz. Russische orthodoxe Gemeinde in Halle/Saale zu Gast in den Frankeschen Stiftungen“, vom Priester A. Tomjuk (Stimme 4/2000, S. 31-34).

11.Februar 2000. Einweihung der Kirche zur Kreuzerhöhung in Halle/Saale.

Bei der Einweihung der ersten orthodoxen Kirche in Sachsen Anhalt wurde Erzbischof Feofan von Erzpriester Georgij Antonjuk, Dekan für den Kirchenkreis Ost, Protodiakon Vitalij Sadakov sowie Diakon Vladimir Machulskij begleitet. Aus Leipzig kam der kommissarisch leitende Gemeindevorsteher Priester Aleksij Tomjuk zu diesem historischen Ereignis. Der Chor sang unter der Leitung von Nadezda Avakumec.

„Tag des Herrn“, Magdeburg 2000, Nr.8, S. 17, 20. Februar 2000. Rechte Lungenflügel gestärkt. Orthodoxe Christen haben ihre erste Kirche im Sachsen Anhalt…“

11.Februar 2000. Neue orthodoxe Hauskirche des Kreuzes zu Halle wird eingeweiht.

(c) Halle/Mitteldeutsche Zeitung,11.2.00/hpo. Mit einem Gottesdienst wird heute die neue orthodoxe Hauskirche des Kreuzes und der Auferstehung Christi in den Franckeschen Stiftungen eingeweiht. Es ist die erste in Sachsen-Anhalt in der die orthodoxen Christen eine geistige Heimstatt finden werden. Die Räume befinden sich in zwei Kellergewölben, die, wie die Franckeschen Stiftungen mitteilen, „unter großem Aufwand“ hergerichtet wurden.

 

Grußwort vom Erzbischof Feofan zum Festakt im Freylinghausen Saal, anlässlich der Einweihung der Hauskirche in Halle

 

Das Moskauer Ikonenmaler Ehepaar Wladimir Scherbinin und Marina Sinanian hat in den vergangenen Wochen die kleine Hauskirche mit orthodoxen Fresken ausgemalt und will auch noch das Gewölbe neben der Kirche ausschmücken. Halle sei damit um ein seltenes großes Kunstwerk reicher heißt es weiter. Die Stiftungen pflegten seit etwa 300 Jahren enge Beziehungen zu Russland. Mit der orthodoxen Kirche soll nun ein neues Kapitel eröffnet werden.

Um 9 Uhr wird Erzbischof Feofan aus Berlin als Vertreter des Moskauer Patriarchats für Deutschland in einem ersten Gottesdienst den Altar eingeweiht. Um 12 Uhr wurde dann im Freylinghausen Saal im Hauptgebäude der Stiftungen ein Festakt geplant, dem auch die Öffentlichkeit eingeladen wurden. Dabei erklingen russisch-orthodoxe Chormusik. Anschließend war Gelegenheit an einer Führung durch die neuen Kirchenräume teilzunehmen.

 

© „Neue orthodoxe Hauskirche des Kreuzes zu Halle wird eingeweiht“, Halle/Mitteldeutsche Zeitung, 11.2.2000/hpo

 

 

22.April 2000. Neue Internetseite der Orthodoxen Kirchengemeinde in Halle/Saale.

Die Russisch-Orthodoxe Kirchengemeinde zum hl. Kreuz in Halle ist jetzt auch unter folgender Adresse im Internet vertreten: www.russische-kirche-h.de. Auf der Internetseite befinden sich Informationen über die Pfarrgemeinden der Russisch-Orthodoxen Diözese in Deutschland, der Gottesdienstkalender usw. Die Seite wird in deutscher, russischer und englischer Sprache herausgegeben.

7.Mai 2000. Gottesdienst der Serbischen Gemeinde in Halle/Saale.

Am Thomas-Sonntag zelebrierte Priester Dragan Sekulich (Serbischen Orthodoxen Kirche) die Göttliche Liturgie in der Hl.-Kreuz-Hauskirche in Halle.

Die Orthodoxe Hauskirche zum Hl. Kreuz in Halle wurde am 11. Februar 2000 eingeweiht. Die Gemeinde der Hauskirche steht unter dem Schutz des hl. Kreuzes und gehört zur Diözese der Orthodoxen Kirche Russlands in Deutschland, der Vorsteher der deutschen Diözese ist S. E. Erzbischof Feofan von Berlin. Entsprechend der Anordnung Erzbischofs Feofan kommt der Priester Alexei Tomjuk von Leipzig nach Halle, um die Göttliche Liturgie und die hl.Sakramente durchzuführen. Neben den regelmäßigen Gottesdiensten wurden von den Gläubigen Bitt- und Dankgottesdienste (Moleben), Krankengottesdienste und Totengottesdienste (Panichiden) bestellt. Freitags wird es vom Priester auch Religionsunterricht für Gemeindemitglieder erteilt.

2.-3. September 2000. Eröffnung Weltkonferenz ARMENIEN 2000 in Halle/Saale.

Am 2. und 3. September hat die Eröffnung der Weltkonferenz ARMENIEN 2000 in Kongreß und Kulturzentrum in Halle (Saale) stattgefunden. Die Konferenz wurde aus Anlaß des 1700jährigen Gründungsjubiläums der Armenischen Apostolischen Kirche (301-2001) durch die Martin-Luther-Universität und das MESROP Zentrum für Armenische Studien ausgerichtet. Die Schirmherren dieser Konferenz waren der Bundespräsident Johannes Rau, der Präsident der Armenien Kocharian, Katholikos Aller Armenier Karekin II. und der Katholikos des Hohen Hauses von Kilikien Aram I. Die Festansprache hielt der Bundesaußenminister a.D. H.-D. Genscher. Die Deutsche UNESCO-Kommission hat die Weltkonferenz ARMENIEN 2000 in der Liste der offiziellen deutschen Beiträge zum Internationalen Jahr für eine Kultur des Friedens 2000 aufgenommen. Die Weltkonferenz ARMENIEN 2000 wurde unter dem Motto „Zeugnis für die Zukunft – Herausforderung der Moderne“ durchgeführt.

Zahlreiche Freunde und Kenner der geistigen Kultur Armeniens wohnten der Veranstaltung mit Großem Interesse bei, darunter auch der Erzbischof von Berlin Feofan und der Priester der Russischen Kirche zu Leipzig.

„Im Jahre 2001 begeht die Armenische Apostolische? Kirche das l700jährige Jubiläum der offiziellen Proklamation des Christentums in Armenien – Anlaß genug, innezuhalten und ein Jahr zuvor, zum Millennium, die armenische Kirche und die armenische Kultur auf einer internationalen Konferenz zu studieren. Das Motto „Zeugnis für die Zukunft – Herausforderung der Modernen baut eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen christlichem Zeugnis und gegenwärtigen Herausforderungen. Die armenische Kultur als Modell einer solchen fruchtbaren Spannung herauszustellen, ist der wissenschaftliche Anspruch dieser Weltkonferenz. In verschiedene Sektionen, Plenarvorträgen, Foren, Ausstellungen und Konzerten soll einerseits die Vielfalt der armenischen Kultur wissenschaftlich vermittelt und sie andererseits spürbar, wahrnehmbar, erlebbar gemacht werden. Die Weltkonferenz ARMENIEN 2000 ist ein zentrales Ereignis in den offiziellen kulturellen und wissenschaftlichen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Armenien. Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Sachsen-Anhalt ist sicher ein geeigneter Ort zum Studium und zur Feier einer der ältesten Kulturen der Welt“ – hieß es in der Einladung zur Weltkonferenz

30.September 2000. Patrozinium in Halle/Saale.

Zum Festtag der Erhöhung des Hl. Kreuzes des Herrn feierte die orthodoxe Gemeinde in Halle an der Saale ihr erstes Patronatsfest in ihrer Hauskapelle, im Haus Nr. 24 der Franckeschen Stiftungen. Die Göttliche Liturgie zelebrierte S.E. Erzbischof Feofan von Berlin, im Beisein des Erzpriesters Georgij Antonjuk, des Dekans für den Kirchenkreis Ost, Protodiakon Vitalij Sadakov, zusammen mit zahlreichen Gläubigen aus Halle und Umgebung. Aus Leipzig kam der kommissarisch leitende Gemeindevorsteher Priester Alexi Tomjuk. Der Gemeindechor sang unter der Leitung von Nadezda Steltschuk. Im Anschluß an den Gottesdienst gab der Kinderchor aus Leipzig unter Leitung von Elena Schweier ein kleines Konzert. An dem Feierlichen Akt wurden der Direktor der Stiftungen Dr. Raabe und der Dekan des Theologischen Fakultät Prof. Goltz mit dem Orden der Russischen Kirche ausgezeichnet. Die Auszeichnung im Namen des Russischen Patriarchen vollzog der Erzbischof Feofan. Zu dem festlichen Anlaß genossen alle Anwesenden die Gastfreundschaft der Gemeinde. Gegenwärtig finden zweimal im Monat Gottesdienste in diesem Gottesdienstgebäude statt.

6. Januar 2001. Orthodoxer Gottesdienst am Heiligabend in Halle/Saale.

Am 6. Januar, zum Heiligabend nach dem orthodoxen Kirchenkalender, zelebrierte der Priester A. Tomjuk, der zuständige Gemeindepfarrer der orthodoxen Kirchengemeinde in Halle an der Saale, die Heilige Liturgie und Wasserweihe zusammen mit zahlreichen Gläubigen aus Halle und Umgebung. Der Gottesdienst wurde in der Hl.- Kreuz – Hauskirche, im Haus Nr. 24 der Franckeschen Stiftungen gehalten. Die orthodoxe Kirchengemeinde von Halle versammelt sich seit September 1998. In die Gemeindeliste sind ca. 70 Mitglieder verschiedener Nationalitäten eingetragen. Der Gemeindechor sang unter der Leitung von Ludmila Luft. Gegenwärtig finden zweimal im Monat Gottesdienste in diesem Gottesdienstgebäude statt, sowie Religionsunterricht

6.Januar 2001. Veröffentlichung eines Artikels über russ.- orthodox. Gemeinde in Halle: „6.01.2001. Heiligabend in Halle/Saale“ (Stimme 1/2001, S. 17).

22.März 2001. Veröffentlichung eines Artikels über russ.- orthodox. Gemeinde in Halle: „22.03.2001. Eröffnung des Religionsjahres in Halle/Saale“ (Stimme 2/2001, S. 17).

22.März 2001. Eröffnung des Religionsjahres in Halle/Saale.

Zur feierlichen Eröffnung des Religionsjahres im Freylingshausen-Saal der Franckeschen Stiftungen in Halle erschienen der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt Dr. Reinhard Höppner, der römisch-katholische Bischof L. Nowak und der evangelisch-lutherische Bischof A. Noack. Die Festrede zum Thema „Das christliche Menschenbild – Perspektive für ein neues Jahrhundert“ hielt der bekannte CDU-Politiker Dr. Heiner Geißler, MdB. Die russische Kirchengemeinde zu Ehren des Heiligen Kreuzes wurde von ihrem Priester Aleksej Tomjuk vertreten. Das von den Franckeschen Stiftungen initiierte Religionsjahr verfolgt das Ziel, durch verschiedene Ausstellungen, Vorträge und Gottesdienste den Dialog über Glaubensfragen und Wertvorstellungen zu fördern. Die russische Kirchengemeinde wird durch einen „Abend der Begegnung“ am 3. Juli 2001 sowie durch zwei Vorträge von Prof. Dr. Hermann Goltz auf sich aufmerksam machen. Am 15. Juli 2001 findet ein ökumenischer Abschlußgottesdienst statt. Die russische Kirchengemeinde, die sich unter anderem um Emigranten und Übersiedler kümmert, möchte durch diese Veranstaltungen ihren Beitrag für ein friedliches Miteinander und zur Förderung gegenseitigen Respekts leisten. Gegenwärtig finden zwei Mal im Monat Gottesdienste in der Hauskirche der Gemeinde statt. Zudem steht die Kirche am ersten Donnerstag des Monats um 16.00 Uhr interessierten Besuchern offen.

21. April 2001. Besuch der Weimarer Gemeinde in Halle/Saale.

Am letzten Tag der Osterwoche stattete eine Delegation der Kirchengemeinde Weimar der Schwestergemeinde in Halle einen Besuch ab. Nach dem österlichen Gottesdienst wurden bei einer Tasse Tee Kontakte gepflegt und Erfahrungen ausgetauscht.

Frühjahr 2002. Gemeindemitglieder aus Halle bei der Pilgerschaft nach Russland besuchten die Partnergemeinde in Smolensk

Frühjahr 2002: Während der Pilgerfahrt nach Moskau im Sommer 2002 wurde es die Brudergemeinde in Smolensk besucht. Dabei übergab man Spenden, die die Gemeinde in Halle und Leipzig gesammelt hatte. Für die smolensker Diözese der russischen Kirche werden zweimal im Jahr zu Weihnachten und zu Ostern Spenden gesammelt.

1998-1999. Aus dem Leben der Gemeinde in Halle.

3. Oktober 1998. Erste Liturgie in Halle/Saale.

Entsprechend der Anordnung von Erzbischof Feofan von Berlin und Deutschland, vom 20. August 1998 soll der orthodoxe Priester A. Tomiouk regelmäßig von Leipzig nach Halle kommen, um hier die Gottesdienste zu feiern und andere Angelegenheiten zu erledigen.

Am 3. Oktober 1998 feierte die orthodoxe Gemeinde ihre erste Göttliche Liturgie in dem Seitenschiff der Moritzkirche zu Halle an der Saale. Zelebriert wurde sie von dem Vorsteher der benachbarten Leipziger Gemeinde, Priester Alexej Tomjuk, mit dem Chor aus Leipzig, zusammen mit zahlreichen Gläubigen aus Halle und Umgebung. Gegenwärtig finden zweimal im Monat Gottesdienste statt.

3. Oktober 1998. Veröffentlichung eines Artikels über russ.- orthodox. Gemeinde in Halle.

„Chancen auf eigene Gemeinde …Der Priester, von den Gläubigen „Vater Alexei“ genannt, war aus Leipzig gekommen, um erstmals mit den in Halle lebenden orthodoxen Christen die „Sluzhba“ (Gottesdienst) zu zelebrieren. Knapp 40 hatten sich dazu vormittags im Seitenflügel des katholischen Gotteshauses versammelt. Die gut ein, einundhalbstündige Zeremonie wurde von den wundervollen deutsch-russischen Gesängen des Chores der Leipziger russischen Gemeinde unter Rossitza Todorowa begleitet…“ © „Chancen auf eigene Gemeinde“, Mitteldeutscher Zeitung (MZ) 1998 05. Oktober, S. 9.

 

7.November 1998. Liturgie in Halle.

Auf Bitten der zahlreichen orthodoxen Gläubigen verschiedener Nationalitäten aus Halle fuhr der Dekan Erzpriester Georgij Antonjuk nach Sachsen-Anhalt zur Feier eines Gottesdienstes, an dem auch Priester Alexij Tomjuk aus dem benachbarten Leipzig teilnahm. Das Dekanat der römisch-katholischen Kirche hatte liebenswürdigerweise für diesen Zweck entsprechende Räumlichkeiten in der Moritzkirche im Zentrum der Stadt bereitgestellt. Seit Herbst dieses Jahres finden auf Erlaß unseres Erzbischofs ein Mal im Monat Gottesdienste in Halle statt, werden pastorale Bedürfnisse der Gläubigen von einem orthodoxen Priester wahrgenommen. © 7.11.1998. „Beginn der liturgischen Lebens in Halle“, Stimme der Orthodoxie, Berlin  4/1998, S. 18.

 

3. April 1999. Chancen für Christlich-Orthodoxe Gemeinde in Halle.

Am Samstag, den 3.Oktober um 10 Uhr wurde der erste Gottesdienst der Orthodoxen Kirche in der Moritzkirche, an der Moritzkirche-Straße in der Stadt Halle/Saale zelebriert. Es ist längst bekannt, daß die orthodoxen Russen, Griechen, Bulgaren, Rumänen und andere Gläubige seit langer Zeit die Stadt Halle besuchen. Einige leben hier bereits seit vielen Jahren. Aber die Gottesdienste oder die Zelebrierung der heiligen Sakramente fand in Leipzig statt und die orthodoxen Gläubigen mußten nach Leipzig fahren. In einzelnen Fällen besuchte der orthodoxe Geistliche die Stadt Halle. In diesem Zusammenhang muß erwähnt werden, daß in der Stadt Leipzig die orthodoxe Gemeinde seit Anfang dieses Jahrhunderts existiert und seit 1913 die Russische St.Alexei Gedächtniskirche.

Heute, in Zeugnis der Brüderlichkeit zu Christus, vereint der Christlich-orthodoxe Glaube und Gottesdienst in Halle u.a. Deutsche, Russen, Ukrainer, Bulgaren. Es kommen bis zu 50 ständige Gläubiger und Besucher zu einer Orthodoxe Liturgie in der Moritzkirche. Viele von ihnen leben schon lange in Deutschland, bemüht in Geduld den Reichtum ihres orthodoxen Glaubens und die Traditionen ihrer nationalen Kultur zu erhalten und zu vergrößern. Andere Gemeindemitglieder, darunter auch die Rußlanddeutschen, die im orthodoxen Glauben getauft sind, kamen erst vor kurzer Zeit nach Deutschland und fanden zu ihrer großen Freude in dieser Gemeinde einen Platz für einen ganz besonderen Gottesdienst, für das Gebet und für den geistigen Trost. Somit trägt der Priester und die neue Gemeinde heute folgende Funktionen: Repräsentieren des Christlich-Orthodoxen Glaubens und Durchführung von Gottesdiensten und Seelsorgediensten.

Entsprechend der Verordnung des orthodoxen Erzbischofs Feofan (von Berlin, Russisch-Orthodoxe Kirche) kommt ab Oktober 1998 ein orthodoxer Priester (A.Tomjuk) nach Halle, um jeden Monat (immer am 1.Samstag) die Göttliche Liturgie und andere Sakramente durchzuführen, und andere notwendige Angelegenheiten zu erledigen. Es wird jeden Samstag auch Religionsunterricht für Gemeindemitglieder vom Priester durchgeführt.

Am Samstag, den 3.April um 9.00 Uhr wurde der nächste Gottesdienst der Orthodoxen Kirche in der Moritzkirche, in der Stadt Halle zelebriert.

11.April 1999. Ostern in Halle/Saale.

Am ersten Ostersonntag, 11. April wurde die Göttliche Liturgie in der Morizkirche (Halle/Saale) vom Priester Alexei Tomjuk, Hauptgeistlicher der Hl.Alexi Gedächtniskirche zu Leipzig zelebriert. Die Kirche war voll von orthodoxen Gläubigen, die sich zum Osterfest versammelt hatten. Nach der Liturgie Kulitsch, Pas’cha und die geförbten Eier, werden durch Besprengung mit heiligem Wasser bei Lesung des Gebetes, gesegnet. Bei einem von der Gläubigengemeinschaft gegebenen Teestunde hatten die Gläubigen und die Gäste die Gelegenheit miteinander zu treffen.

5. Juni 1999. Erste Gemeindeversammlung der orthodoxen Christen in Halle/Saale.

Am 5. Juni wurde die erste Versammlung der orthodoxen Christen der Stadt Halle/Saale durchgeführt. Die Versammlung wurde mit der Göttlichen Liturgie eröffnet. Einige wichtige Entscheidungen wurden getroffen: u.a. der Wahl der Name der Gemeinde. Ab jetzt steht die Gemeinde unter dem Schutz des Hl. Kreuzes und heißt „Hl. Kreuz-Gemeinde“, und sie untersteht der Diözese der Orthodoxen Kirche Rußlands in BRD. Der Vorsteher der deutschen Diözese ist S.E. Erzbischof von Berlin Feofan (Galinski). Während die Versammlung wurde auch der Wahl des Gemeinderates durchgeführt. Zur Zeit versammeln sich die orthodoxen Christen für den Gottesdienst und Religionsunterricht in der Moritzkirche zu Halle, im Stadtzentrum. In der Gemeindeliste sind mehr als 50 Mitglieder verschiedener Nationalitäten eingetragen.

27.September 1999. Veröffentlichung eines Artikels über russ.- orthodox. Gemeinde in Halle: 27. September 1999. Erstes Patrozinium in Halle/Saale“, zelebrierten der Dekan Erzpr. G. Antonjuk und der Vorsteher der Leipziger Gemeinde Priester A. Tomjuk. (Stimme 4/1999, S. 12-13).

3. Oktober 1999. Erstes Patrozinium in Halle/Saale.

Am Tag der Erhöhung des Kostbaren und Lebendigmachenden Kreuzes des Herrn feierte die im letzten Jahr gegründete orthodoxe Gemeinde ihr erstes Patronatsfest in einem Seitenschiff der Moritzkirche zu Halle an der Saale. Die Göttliche Liturgie zelebrierten der Dekan Erzpriester Georgij Antonjuk und der Vorsteher der benachbarten Leipziger Gemeinde Priester Alexei Tomjuk zusammen mit zahlreichen Gläubigen aus Halle und Umgebung. Dieser Tag wurde zu einem historischen Meilenstein für die Orthodoxie in Deutschland, war doch Sachsen-Anhalt das Bundesland ohne russisch-orthodoxe Kirchengemeinde überhaupt gewesen. Gegenwärtig finden zweimal im Monat Gottesdienste in diesem Gottesdienstgebäude statt, bis in absehbarer Zeit die orthodoxe Kapelle im Haus der Franckeschen Stiftungen eingeweiht werden kann.

 

1999-2000. Die Ausmalung der Hauskirche wurde dem russischen Maler Wladimir Scherbinin († 2017) und seiner Frau Marina übertragen (hier das Projekt des Hauptraumes, 2000).

 

Juli – Dezember 2010

21. August 2010, Halle – 10. Nacht der Kirchen in Halle

Nacht der Kirchen

Mit dem Glockengeläut eröffnete sich am Sonnabend, den 21. August, zum 10. Mal die „Nacht der Kirchen“ in Halle und einigen Saalkreisgemeinden. Es luden 53 Kirchen- und Gemeinden, darunter auch fünf Dorfkirchen im Saalekreis zu einem bunten Programm ein. Auch die orthodoxe Gemeinde in der Hauskapelle zum Hl. Kreuz des Herrn, im Haus Nr. 24 der Franckeschen Stiftungen, nahm an dieser Veranstaltung teil und wurde von ca. 300 Gäste an diesem Abend besucht.

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(Einladung) Am Sonnabend, 21. August 2010, öffnen sich von 20 bis 24 Uhr die Türen zu rund 50 Kirchen und Gemeindehäusern in der Stadt und einigen Saalkreisgemeinden.

Nach dem Ende des Schabbat werden auch in der Synagoge wieder gegen 21.30 Uhr interessierte Besucher empfangen. Eingebettet in das Kulturelle Themenjahr 2010 „Halle verändert“ steht die NACHT DER KIRCHEN unter dem Motto „Halleluja verändert“.
Das Thema erinnert an den berühmten Sohn der Stadt Halle, denn genau am 21. August 1741 begann Georg Friedrich Händel vor 269 Jahren den „Messias“ zu komponieren – und die Vertonung des „Halleluja“ (hebräisch: „Lobt/lobpreiset Gott“) veränderte sein Leben. Sein „Halleluja“ ist ein einziges strahlendes Gotteslob und erfasst Körper und Seele mit überschäumender Lebensfreude. Nächtliche Pilger können erleben, wie das HALLELUJA auch die Stadt Halle veränderte. Kirchen, Kunstwerke und die Kirchenmusik spiegeln den Glauben ihrer Zeit wider, sind sichtbare und hörbare Zeugen des Gotteslobes vergangener Jahrhunderte …

© Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Halle (ACK Halle).

4. September 2010, Halle – Geschichte der Partnerschaft- und Wohltätigkeits- aktivitäten der Gemeinde zu Halle

Seit ca. 10 Jahren half die Gemeinde zu Leipzig der Gemeinde der russisch-orthodoxen Kirche in der Stadt Smolensk (Russland). Einen Beitrag dazu liefern die Spenden, welche in den Jahren 2000 bis 2010 in unserer Gemeinde zu Halle gesammelt wurden.
Jetzt möchte die Gemeinde eine neue Partnerschaft mit dem Marfo-Mariinsky-Kloster in Moskau schließen. Mit diesem Ziel besuchte Erzpriester Alexei Tomjuk, der Hauptgeistliche der Gemeinden in Leipzig und Halle, im Juni 2010 das Marfo-Mariinsky-Kloster in Moskau. Hier traf er die Klostervorsteherin Natalja Moliboga, dabei übergab er ihr eine Spende, welche in seinen Gemeinden gesammelt wurde.

Weitere Informationen zum Kloster
3 Fotos
ca. 300 kB

Weitere Spenden bitte auf:
ROK Hl. Kreuz
Spendenkonto: 387 307 245,
BLZ: 800 537 62, Saalesparkasse.

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Bisherige Geschichte der Partnerschaft- und Wohltätigkeitsaktivitäten der Gemeinde zu Halle.

Nach der Einrichtung der Hauskirche in Halle, im Februar 2000, erscheint es dringend, sich der zweiten wichtigen Zielsetzung der Gemeinde des Hl. Kreuzes zuzuwenden – der Wohltätigkeitsarbeit. Nach Überzeugung der Mitglieder ging es vor allem um die Unterstützung des Aufbaus christlicher kirchlich geleiteter Sozialarbeit in Russland. Von 2000 bis 2010 half unsere Gemeinde der Hl.-Neumartirer-Gemeinde der Orthodoxen Kirche in der Stadt Smolensk (Russland). Einen Beitrag dazu lieferten die Spenden, gesammelt in der Gemeinde zu Halle zu Weihnachten und zum Osterfest jeder Jahre, sowie die Spenden auf ihrem Spendenkonto.

Am 5. Mai 2002 reiste eine Gruppe von Gemeindemitgliedern aus Leipzig, sowie von der Hl.-Kreuz-Gemeinde zu Halle nach Russland. Die Pilgergruppe besuchte zwei Großstädte Russlands, Moskau und Smolensk, ihre Kirchen, Sozialeinrichtungen und Sehenswürdigkeiten. In Smolensk wurde die Gruppe von dem Sekretär der Diözese von Smolensk, Hegumen Ignatij, empfangen. Der Geistliche berichtete über die Diözese, über das Gemeindeleben und soziale Projekte orthodoxer Kirchen-gemeinden in Smolensk. Dabei übergab man Spenden, die die Gemeinde in Halle gesammelt hatte. Für die smolensker Diözese der russischen Kirche wurden auch in weiteren Jahren Spenden zweimal im Jahr, zu Weihnachten und zu Ostern, in Halle gesammelt.

 

4. September 2010, Halle – Jährliche Gemeindeversammlung

Am 4. September 2010 wurde die jährliche Versammlung der Mitglieder der Gemeinde der orthodoxen Gemeinde zu Halle, durchgeführt.

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Seit mehr als 10 Jahren werden die Liturgien für die orthodoxe Gemeinde in der Hauskapelle zum Hl. Kreuz, im Haus Nr. 24 der Franckeschen Stiftungen, gefeiert. Die Göttliche Liturgie wird vom Gemeindevorsteher Erzpriester Alexej Tomjuk zusammen mit den Gläubigen aus Halle und Umgebung zelebriert. Der Gemeindechor singt unter der Leitung von Ludmila Luft. Zu dem festlichen Anlass wurden die Geistlichen und Mitglieder anderer Christlichen Kirchen von der Gemeinde eingeladen.

 

Juli – Dezember 2008

6. September 2008, Halle – 10. Gemeindeversammlung in Halle

Am 6. September 2008 wurde die jährliche Versammlung der orthodoxen Gemeinde in Halle an der Saale durchgeführt. Die Versammlung wurde nach der Göttlichen Liturgie in den Räumlichkeiten neben der Hauskirche zum Hl.-Kreuz eröffnet. Während der Versammlung wurde die Gemeindearbeit bewertet und für Weiteres geplant, insbesondere wurde das Programm des 10. Jahrestages der Gemeinde (1998-2008), am 3.-4. Oktober 2008 sorgfältig besprochen.
Zum Andenken an den 10. Jahrestag der Russisch-Orthodoxen Gemeinde in Halle produzierte die Gemeinde mit der Hilfe einer Firma eine Grusskarte (mit dem Gebet in Russisch und Deutsch, ausserdem der Ikone der Gottesmutter) in grösserer Auflage.

3.-4. Oktober 2008 – Zehnjähriges Bestehen der orthodoxen Gemeinde in Halle

Am 3.-4. Oktober 2008, zum Festtag der Erhöhung des Hl. Kreuzes des Herrn, hat die orthodoxe Gemeinde in Halle an der Saale ihr zehnjähriges Bestehen begangen. Das Patronatsfest wurde in der Hauskapelle zum Hl. Kreuz, im Haus Nr. 24 der Franckeschen Stiftungen, gefeiert. Die Göttliche Liturgie wurde vom Erzpriester Boris Ustimenko, des Dekans für den Kirchenkreis, und mit den Gläubigen aus Halle und Umgebung begangen. Aus Leipzig kam der Vorsteher der Gemeinde nach Halle, Erzpriester Alexej Tomjuk. Der Gemeindechor sang unter der Leitung von Ludmila Luft.
Im Anschluss an dem Gottesdienst gab es im Freilyngshausen Saal der Frankeschen Stiftungen ein kleines Konzert, mit dem Chor der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. Zu dem festlichen Anlass wurden Gäste und Mitglieder anderer christlichen Kirchen von der Gemeinde begrüßt.
Zum Andenken an den 10. Jahrestag der Russisch-Orthodoxen Gemeinde in Halle produzierte die Gemeinde, mit Hilfe einer Firma, Grußkarten (mit einem Gebet in Russisch und Deutsch sowie der Ikone der Gottesmutter) in größerer Auflage.
Erzpriester Alexej Tomjuk,
Vorsteher der orthodoxen Gemeinde in Halle

Programm des Gemeindefestes in der orthodoxen Hauskapelle zum Hl. Kreuz in der Frankeschen Stiftungen, Haus 24, in Halle/Saale, 3.–4. Oktober 2008

3. Oktober, 17 Uhr
Abendgottesdienst und Beichtgelegenheit

4. Oktober, 9 Uhr
Die Liturgie wird mit dem Erzpriester Boris Ustimenko, Vertreter des Erzbischofs Feofan (Diözese der Russischen Kirche in Deutschland) und von anderen Geistlichen der Orthodoxen Kirche gefeiert.

11 Uhr
Festakt anlässlich des Gemeindefestes im Freilyngshausen Saal der Frankeschen Stiftungen, mit musikalischer Begleitung durch den Chor der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V.

Zum Abschluss
erfolgte eine Führung durch die geweihte Hauskapelle.

Die Orthodoxe Gemeinde zu Halle möchte sich damit herzlich bei den Frankeschen Stiftungen, Gemeinden der Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche in Deutschland und vielen anderen, die sich für das Leben der Gemeinde zu Halle engagiert haben, bedanken.

 

13. Dezember 2008, Halle – Gedenkfeier an Prof. Dr. Onasch († 2007)

Am 13. Dezember 2008, wurde an der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (in Halle an der Saale) die Gedenkfeier zu Ehren des Theologieprofessor Dr. Konrad Onasch, gefeiert. Konrad Onasch, der Professor der Theologischen Fakultät, befasste sich mit der Lehre und Forschung zur Geschichte, Theologie, Liturgie und Kunst der Orthodoxen Kirche. An der Feierstunde nahm u.a. auch Erzpriester Alexej Tomjuk, Hauptgeistliche der Orthodoxen Hauskirche in Halle, teil.

Januar – Juni 2008

Januar 2008, Halle an der Saale – Nachruf auf den Pionier der Konfessionskunde der Orthodoxen Kirche, Prof. Dr. Onasch (1916–2007)

Anfang des Jahres 2008 hat uns folgende Artikel erreicht: „Im hohen Alter von 91 Jahren hat Konrad Onasch, emeritierter ordentlicher Professor der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, das Zeitliche gesegnet. Unterstützt durch Kurt Aland, dem 1957 aus Halle vertriebenen namhaften Kirchenhistoriker, hatte K. Onasch 1954 das in der internationalen Forschungslandschaft singuläre «Institut für Konfessionskunde der Orthodoxen Kirchen» an der Allma mater Halensis ins Leben gerufen.

Mit diesem Institut war in Halle nach dem auch für die wissenschaftlich-kulturellen Rußlandbeziehungen katastrophalen 2.Weltkrieg eine herausragende Gründung gelungen, die auch heute, im Kontext des zusammenwachsenden Europa, von besonderer Bedeutung für eine tiefergehende Kenntnis der Kulturen Ost- und Südosteuropas ist. Bereits in seiner Anfangsphase war K. Onasch mit seinem «Ostkirchen-Institut» von hoher wissenschaftlicher wie auch politischer Bedeutung für die ersten Schritte einer konstruktiven Ostpolitik. So reiste er 1954 zusammen mit dem Politiker Gustav Reinemann, dem Vertreter einer frühen «neuen Ostpolitik» und nachmaligen Bundespräsidenten, auf Einladung des Oberhauptes der Russischen Orthodoxen Kirche, Patriarch Aleksij I., nach Moskau. Diese Reise eröffnete, noch vor dem Moskau – Besuch Adenauers, erste Möglichkeiten für die völlig am Boden liegenden deutsch-russischen Beziehungen. Das Ostkirchen-Institut leitete Onasch durch nahezu drei Jahrzehnte. In Lehre, Forschung und Publikationen vermittelte er Grundlegendes zu Geschichte, Theologie, Ikonographie, Liturgie, Religionsphilosophie, Kunst und Literatur der östlich-orthodoxen Welt. International berühmt wurde Onasch durch seine theologisch-kunstwissenschaftliche Ikonenforschung, seine theologisch-literatur-wissenschaftlichen Dostojewski-Studien und durch sein kompaktes «Lexikon Liturgie und Kunst der Ostkirche».

In der sogenannten sozialistischen Hochschulreform blieb von Onaschs Institut noch ein »Wissenschaftsbereich« übrig, der seit der Wende als Seminar weiterarbeitet. Bei Onaschs Emeritierung 1981 wurde der Theologischen Fakultät die Ostkirchenprofessur in einer Nacht- und Nebelaktion weggenommen und an das «Institut für Marxismus-Leninismus» der Universität verschoben. Auch nach der Wende hat die Theologische Fakultät in ihrem Stellenplan diese Professur nicht zurückerhalten, obwohl sie von besonderer internationaler Bedeutung in der heutigen europäischen Entwicklung ist…“. /©„Nachruf auf den Pionier der Ostkirchenkunde Prof. Dr. Konrad Onasch“, von Hermann Goltz , Halle an der Saale/

5. April 2008. Priester Michail Rahr in Halle

Am 5. April besuchte Priester Michail Rahr, der Vorsteher der Russischen Kirche in Weimar, die orthodoxe Gemeinde zum Hl. Kreuz in der Stadt Halle an der Saale. Hier zelebrierte er mit den Gläubigen die Präsanktifaite Liturgie (des hl. Grigorios), im Beisein des Erzpriesters A. Tomjuk.

 

1998-1999. Aus dem Leben der Gemeinde in Halle.

3.Oktober 1998. Erste Liturgie in Halle/Saale.

Entsprechend der Anordnung von Erzbischof Feofan von Berlin und Deutschland, vom 20. August 1998 soll der orthodoxe Priester A. Tomiouk regelmäßig von Leipzig nach Halle kommen, um hier die Gottesdienste zu feiern und andere Angelegenheiten zu erledigen.

Am 3. Oktober 1998 feierte die orthodoxe Gemeinde ihre erste Göttliche Liturgie in dem Seitenschiff der Moritzkirche zu Halle an der Saale. Zelebriert wurde sie von dem Vorsteher der benachbarten Leipziger Gemeinde, Priester Alexej Tomjuk, mit dem Chor aus Leipzig, zusammen mit zahlreichen Gläubigen aus Halle und Umgebung. Gegenwärtig finden zweimal im Monat Gottesdienste statt.

3.Oktober 1998. Veröffentlichung eines Artikels über russ.- orthodox. Gemeinde in Halle.

„Chancen auf eigene Gemeinde …Der Priester, von den Gläubigen „Vater Alexei“ genannt, war aus Leipzig gekommen, um erstmals mit den in Halle lebenden orthodoxen Christen die „Sluzhba“ (Gottesdienst) zu zelebrieren. Knapp 40 hatten sich dazu vormittags im Seitenflügel des katholischen Gotteshauses versammelt. Die gut ein, einundhalbstündige Zeremonie wurde von den wundervollen deutsch-russischen Gesängen des Chores der Leipziger russischen Gemeinde unter Rossitza Todorowa begleitet…“ © „Chancen auf eigene Gemeinde“, Mitteldeutscher Zeitung (MZ) 1998 05. Oktober, S 9.

7.November 1998. Liturgie in Halle.

Auf Bitten der zahlreichen orthodoxen Gläubigen verschiedener Nationalitäten aus Halle fuhr der Dekan Erzpriester Georgij Antonjuk nach Sachsen-Anhalt zur Feier eines Gottesdienstes, an dem auch Priester Alexij Tomjuk aus dem benachbarten Leipzig teilnahm. Das Dekanat der römisch-katholischen Kirche hatte liebenswürdigerweise für diesen Zweck entsprechende Räumlichkeiten in der Moritzkirche im Zentrum der Stadt bereitgestellt. Seit Herbst dieses Jahres finden auf Erlaß unseres Erzbischofs ein Mal im Monat Gottesdienste in Halle statt, werden pastorale Bedürfnisse der Gläubigen von einem orthodoxen Priester wahrgenommen. © 7.11.1998. „Beginn der liturgischen Lebens in Halle“, „Stimme der Orthodoxie“, Berlin  4/1998, S. 18.

3.April 1999. Chancen für Christlich-Orthodoxe Gemeinde in Halle.

Am Samstag, den 3.Oktober um 10 Uhr wurde der erste Gottesdienst der Orthodoxen Kirche in der Moritzkirche, an der Moritzkirche-Straße in der Stadt Halle/Saale zelebriert. Es ist längst bekannt, daß die orthodoxen Russen, Griechen, Bulgaren, Rumänen und andere Gläubige seit langer Zeit die Stadt Halle besuchen. Einige leben hier bereits seit vielen Jahren. Aber die Gottesdienste oder die Zelebrierung der heiligen Sakramente fand in Leipzig statt und die orthodoxen Gläubigen mußten nach Leipzig fahren. In einzelnen Fällen besuchte der orthodoxe Geistliche die Stadt Halle. In diesem Zusammenhang muß erwähnt werden, daß in der Stadt Leipzig die orthodoxe Gemeinde seit Anfang dieses Jahrhunderts existiert und seit 1913 die Russische St.Alexei Gedächtniskirche.

Heute, in Zeugnis der Brüderlichkeit zu Christus, vereint der Christlich-orthodoxe Glaube und Gottesdienst in Halle u.a. Deutsche, Russen, Ukrainer, Bulgaren. Es kommen bis zu 50 ständige Gläubiger und Besucher zu einer Orthodoxe Liturgie in der Moritzkirche. Viele von ihnen leben schon lange in Deutschland, bemüht in Geduld den Reichtum ihres orthodoxen Glaubens und die Traditionen ihrer nationalen Kultur zu erhalten und zu vergrößern. Andere Gemeindemitglieder, darunter auch die Rußlanddeutschen, die im orthodoxen Glauben getauft sind, kamen erst vor kurzer Zeit nach Deutschland und fanden zu ihrer großen Freude in dieser Gemeinde einen Platz für einen ganz besonderen Gottesdienst, für das Gebet und für den geistigen Trost. Somit trägt der Priester und die neue Gemeinde heute folgende Funktionen: Repräsentieren des Christlich-Orthodoxen Glaubens und Durchführung von Gottesdiensten und Seelsorgediensten.

Entsprechend der Verordnung des orthodoxen Erzbischofs Feofan (von Berlin, Russisch-Orthodoxe Kirche) kommt ab Oktober 1998 ein orthodoxer Priester (A.Tomjuk) nach Halle, um jeden Monat (immer am 1.Samstag) die Göttliche Liturgie und andere Sakramente durchzuführen, und andere notwendige Angelegenheiten zu erledigen. Es wird jeden Samstag auch Religionsunterricht für Gemeindemitglieder vom Priester durchgeführt.

Am Samstag, den 3.April um 9.00 Uhr wurde der nächste Gottesdienst der Orthodoxen Kirche in der Moritzkirche, in der Stadt Halle zelebriert.

11.April 1999. Ostern in Halle/Saale.

Am ersten Ostersonntag, 11. April wurde die Göttliche Liturgie in der Morizkirche (Halle/Saale) vom Priester Alexei Tomjuk, Hauptgeistlicher der Hl.Alexi Gedächtniskirche zu Leipzig zelebriert. Die Kirche war voll von orthodoxen Gläubigen, die sich zum Osterfest versammelt hatten. Nach der Liturgie Kulitsch, Pas’cha und die geförbten Eier, werden durch Besprengung mit heiligem Wasser bei Lesung des Gebetes, gesegnet. Bei einem von der Gläubigengemeinschaft gegebenen Teestunde hatten die Gläubigen und die Gäste die Gelegenheit miteinander zu treffen.

5. Juni 1999. Erste Gemeindeversammlung der orthodoxen Christen in Halle/Saale.

Am 5. Juni wurde die erste Versammlung der orthodoxen Christen der Stadt Halle/Saale durchgeführt. Die Versammlung wurde mit der Göttlichen Liturgie eröffnet. Einige wichtige Entscheidungen wurden getroffen: u.a. der Wahl der Name der Gemeinde. Ab jetzt steht die Gemeinde unter dem Schutz des Hl. Kreuzes und heißt „Hl. Kreuz-Gemeinde“, und sie untersteht der Diözese der Orthodoxen Kirche Rußlands in BRD. Der Vorsteher der deutschen Diözese ist S.E. Erzbischof von Berlin Feofan (Galinski). Während die Versammlung wurde auch der Wahl des Gemeinderates durchgeführt. Zur Zeit versammeln sich die orthodoxen Christen für den Gottesdienst und Religionsunterricht in der Moritzkirche zu Halle, im Stadtzentrum. In der Gemeindeliste sind mehr als 50 Mitglieder verschiedener Nationalitäten eingetragen.

3.Oktober 1999. Erstes Patrozinium in Halle/Saale.

Am Tag der Erhöhung des Kostbaren und Lebendigmachenden Kreuzes des Herrn feierte die im letzten Jahr gegründete orthodoxe Gemeinde ihr erstes Patronatsfest in einem Seitenschiff der Moritzkirche zu Halle an der Saale. Die Göttliche Liturgie zelebrierten der Dekan Erzpriester Georgij Antonjuk und der Vorsteher der benachbarten Leipziger Gemeinde Priester Alexei Tomjuk zusammen mit zahlreichen Gläubigen aus Halle und Umgebung. Dieser Tag wurde zu einem historischen Meilenstein für die Orthodoxie in Deutschland, war doch Sachsen-Anhalt das Bundesland ohne russisch-orthodoxe Kirchengemeinde überhaupt gewesen. Gegenwärtig finden zweimal im Monat Gottesdienste in diesem Gottesdienstgebäude statt, bis in absehbarer Zeit die orthodoxe Kapelle im Haus der Franckeschen Stiftungen eingeweiht werden kann.

1999-2000. Die Ausmalung der Hauskirche wurde dem russischen Maler Wladimir Scherbinin († 2017) und seiner Frau Marina übertragen (hier das Projekt des Hauptraumes, 2000).

Januar – Juni 2004

Leipzig, 1. Januar 2004, – Präsentation neues Buch „Religionen in Leipzig“

Am 1. Januar 2004 wurde in Leipzig ein neues Buch „Religionen in Leipzig“ präsentiert. Mit dieser Publikation wird erstmalig eine Bestandsaufnahme nahezu aller in der Stadt präsenten Religionsgemeinschaften, von den großen Kirchen bis zu kleinen, bisher in Leipzig wenig bekannten Gemeinschaften, vorgelegt. Die Autoren porträtieren Religionen in ihrer Geschichte und ihren Lehrinhalten, mit besonderem Augenmerk auf deren lokalen Entwicklungen. Fotografien der religiösen Stätten runden die Darstellung ab. Weit über 50 verschiedene Religionsgemeinschaften, veranschaulichen die überraschende Vielfalt der „religiösen Szene“ Leipzigs. Herausgeber ist der Verein „re.form leipzig Religionswissenschaftliches Forum e.V.“

Außer der historischen Russischen Kirchengemeinde in Leipzig, informiert der Band über zwei neue orthodoxe Gemeinden, die etwa Mitte der 90er Jahren in Leipzig gegründet worden. Die Griechische Kirchengemeinde wurde in Leipzig im Jahre 1997 gegründet, und die Bulgarische Gemeinde entstand in Leipzig im Jahre 1996. Am 5.12.2003 informierte die Leipziger Volkszeitung über die Sonntagsgottesdienste und den anderen Aktivitäten mit dem rumänischen Priester Florin Lodroman, der seit Dezember 2003 die Rumänisch-Orthodoxe Gemeinde betreut, und auch selbst in Leipzig wohnt. Die kleine orthodoxe Kapelle mit der Ikonenwand und dem Altarraum teilen sich die Rumänen mit den Griechischen Gemeindemitgliedern. Die beiden Gemeinschaften pachteten für ihre Gottesdienste / Aktivitäten einen Nebenraum in der Lutherkirche, im Stadtzentrum Leipzigs.

Damit stieg die Zahl der orthodoxen Gemeinden in Leipzig auf vier. Hier darf erwähnt werden, dass noch wenige Jahre zuvor es in der Messestadt nur die von vielen bekannte Russische Gedächtniskirche, welche alle ansässige Orthodoxe der Stadt Leipzig, u.a. Bulgaren, Griechen und Rumänen mitbetreuen durfte, gab.

Einen Beitrag des Buches, über Geschichte und Leben der Russischen Kirchengemeinde in Leipzig, stellte auch Priester Alexei Tomjuk, Gemeindepfarrer der Russischen Kirchengemeinde in Leipzig zur Verfügung. Bestellung des Buches über: re.form leipzig Religionswissenschaftliches Forum e.V.; Selnecker Str. 22, 04277 Leipzig, www.religionen-in-leipzig.de, ISBN 3-937218-009, Das Einzelexemplar kostet 12,90 €.

 

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Berlin, 9. Januar 2004, – Kindergruppe aus Leipzig bei dem Christbaumfest in Berlin

Am 9. Januar 2003 reiste eine Kindergruppe aus der Leipziger Kirchengemeinde der Russischen Gedächtniskirche nach Berlin, wo sie am Christbaumfest in der Residenz S.E. Erzbischof Feofan von Berlin teilnahm. Zuerst wurde für alle Gäste in der Hauskapelle des hl. Sergij von Radonezh der Weihnachtsgottesdienst gefeiert. Am Nachmittag wurde die Gruppe vom Erzbischof empfangen. Die Kindergruppe trifft sich in den Räumlichkeiten der Gedächtniskirche zu Leipzig und wird von Frau Natalja Johim betreut. Die Gruppenaktivitäten bestehen u.a. aus gemeinsamen Basteln, Religionsunterweisung sowie aus Wandergruppen. Der Hauptgeistliche der Gedächtniskirche nahm ebenfalls an der Besuchsreise teil.

 

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Leipzig, 12. April 2004 – Ostervesper in der Russischen Kirche zu Leipzig

Am Ostermontag, den 12.04.2004, wurde in der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig für rund 200 Besucher verschiedener Glaubensrichtungen ein ökumenischer Gottesdienst zum Osterfest gefeiert. Der orthodoxe Kalender für christliche Fest- und Gedenktage weicht von der westlichen christlichen Praxis ab. Im Jahre 2004 feiern aber orthodoxe Christen, sowie ihre Glaubensbrüder im Westen, das Osterfest und darauf abhängige Festtage – Christi Himmelfahrt und Pfingsten an den gleichen Tagen. Deshalb hat die Arbeitsgemeinschaft der Christlichen Kirchen in Deutschland alle Kirchen Deutschlands zur gemeinsamen Osterfeier und Lobpreis aufgerufen. Der Gottesdienst wurde in deutscher und russischer Sprache abgehalten. Der Gemeindechor sang unter der Leitung von Ludmila Luft. Unter zahlreichen Vertretern der verschiedenen christlichen Kirchen und Gästen war auch Priester A. Tomjuk, der zuständige Gemeindepfarrer der orthodoxen Kirchengemeinde in Leipzig.

 

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Gerichshain, 3. Mai 2004 – Besuch vom Priester Alexej Tomjuk in Gerichshain

Am Montag, dem 3. Mai 2004, war ein Treff für Mitglieder einer jungen Evangelischen Kirchengemeinde in Gerichshain. Das Kirchgemeindezentrum Gerichshain befindet sich zwischen Leipzig und Wurzen. Die Kirchgemeinde trifft sich immer Montagabends, wobei jedes Mal ein Thema im Vorfeld vorbereitet wird. Da die Junge Gemeinde sehr offen und auch an verschiedenen konfessionellen Einrichtungen interessiert war, lud sie dieses mal einen orthodoxen Geistlichen zur Gesprächsrunde ein. Die Teilnehmer meldeten Interesse für die religiöse Kultur Russlands und auch für die Russische Gedächtniskirche zu Leipzig an.

Aus diesen Gründen besuchte der Priester Alexei Tomjuk, Hauptgeistlicher der Russischen Gedächtniskirche, die Evangelische Kirchengemeinde in Gerichshain. Er hat den Gemeindemitgliedern die Russische Kirche näher gebracht und ist dadurch mit den Teilnehmern intensiver ins Gespräch gekommen. Unter anderem erzählte der Priester über die Geschichte und das heutige Leben von der russischen Kirche aus betrachtet. Der Gesprächsabend wurde von Peggy Rühle, die Gemeindepfarrerin, geleitet.